Der FreiRaum verfolgt eine klare Vision: die Schaffung von Wohnraum, der für alle zugänglich und bezahlbar ist. Dies geschieht vor allem durch das Engagement der Bewohner*innen. Nur zusammen können wir es schaffen, die Häuser und Strukturen weiterzuentwickeln.
Ein Großteil der anfallenden Aufgaben werden von den Mitgliedern erledigt. Es gibt verschiedene Arbeitskreise, in denen die unterschiedlichen Aufgaben bearbeitet werden. Aus jedem Haus soll mindestens eine Person in den Kreisen vertreten sein. Neben den Kreisen gibt es natürlich noch den Vorstand, der ebenso wichtige Aufgaben übernimmt.
KULTURKREIS
Im Kulturkreis steht die Entwicklung der Gemeinschaft des FreiRaums im Mittelpunkt. Dazu gehört die Organisation von Veranstaltungen, welche dazu dienen die Gemeinschaft zu stärken, wie zum Beispiel das Running Dinner, sowie ein Sommerfest. Der Kulturkreis ist darüber hinaus dafür verantwortlich eine Brücke zwischen den Kreisen zu schlagen. In diesem Sinne soll der Kulturkreis als Verbindungsglied zwischen den Kreisen, den Bewohner*innen und dem Vorstand fungieren.
VERWALTUNGSKREIS
Wie auch bei den anderen Kreisen, ist auch hier der Name Programm: hier wird besprochen und geklärt, was im Verein verwaltet werden muss. Über welchen Zeitraum soll der neu angeschaffte Kühlschrank auf die Miete eines Hauses umgelegt werden? Wer kümmert sich um das Weiterleiten der Post? Wir können wir die Nebenkosten klarer aufschlüsseln? Und so weiter. Diesen und vielen weiteren Fragen wird sich im Verwaltungskreis gewidmet.
BAUKREIS
Im Baukreis geht es darum sich baulich, technischen Fragen zu widmen. Wenn es in den Häusern bauliche Probleme oder Überlegungen gibt, können sich die Bewohnenden an den Baukreis wenden und neue Projekte mit ihnen zusammen planen. Ziel ist es, Wissen weiterzugeben und sich gegenseitig zu unterstützen. Dazu kann auch das Verleihen von Werkzeugen gehören. Der Baukreis trifft sich jeden Monat rotierend in einem der Häuser und geht mit den Bewohner*innen in den Austausch. Zu den aktuellen Projekten gehört zum Beispiel die Dämmung einer Außenverssade, die Renovierung eines Badezimmers oder das Einreißen einer Wand. Auch kleinere Aufgaben, wie das Verputzen einer Wand oder die Bestellung eines neuen Ofens, können dazugehören.
BUCHHALTERKREIS
Der*die Hausbuchhalter*in ist verantwortlich für die Buchhaltung des jeweiligen Hauses. Dazu gehört die Aktualisierung der Bewohner*innenliste, sowie die Mitgliederverwaltung über Bewohner*innenwechsel zu informieren. Außerdem gehört ein Überblick über die Finanzen des eigenen Hauses dazu.
VORSTAND
Zuletzt gibt es noch den Vorstand, der sich meistens aus sieben Mitglieder*innen zusammensetzt. Auch hier wird sich rotierend, jede zweite Woche in einem der Häuser getroffen und anstehende Aufgaben im Verein diskutiert. Nach einem gemeinsamen Essen und Austausch mit der Wohngemeinschaft, werden hier fachübergreifende, allgemeine Fragen geklärt. Der Vorstand soll als Brücke zwischen den verschiedenen Arbeitskreisen dienen. Neben Anfragen von Außen wird hier auch die Vereinsstruktur und -organisation evaluiert und diskutiert.
Mitgliederverwaltung
Die Mitgliederverwaltung ist für die Mitgliederverträge, sowie die Nutzungsverträge verantwortlich. Sie prüft alle Angaben auf Korrektheit und Vollständigkeit und aktualisiert den E-Mailverteiler.
DAS PFANDSYSTEM
Jeden Monat werden von den Bewohnenden 40 Euro extra gezahlt. Den Betrag können sie wiederbekommen, wenn sie sich für den Verein engagiert. Zum Beispiel in einem der Arbeitskreise oder wenn sie andere Tätigkeiten für den Verein ausüben. Sie müssen nicht die 40 Stunden erreichen. Sind es z.B. zwei Stunden Arbeit gewesen, können diese auch schon ausgezahlt werden. Die Anträge auf Pfandrückzahlung befinden sich bei der hausbuchhaltenden Person.
